Beschreibung

Der Indische Weihrauch, in der botanischen Bezeichnung Boswellia serrata, wird vor allem in der ayurvedischen Medizin verwendet und findet dort Einsatz in der Behandlung entzündlicher Erkrankungen.
Das leicht entzündliche Gummiharz enthält als Hauptwirkstoff Boswelliasäure und hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen.
Das Harz wird sowohl als Pulver zum Fertigen von Umschlägen oder als innerlich anzuwendende Medizin verwendet, deutlich häufiger aber wird es verbrannt, um aus dem Weihrauchpulver heilende Dämpfe entstehen zu lassen.

Das Harz der Boswellia serrata – auch Salai-Guggal – gewinnt man während der Ernte im Frühjahr aus Wildpflanzen des indischen Weihrauch.
Ehe das Harz geerntet werden kann, müssen die wilden Balsambäume vorbereitet werden: die Rinde wird hierzu im Frühjahr angeritzt, damit das austretende Harz an der Luft trocknen und aushärten kann. Dieser Prozess des Erntens erstreckt sich über mehrere Monate, was das Endprodukt entsprechend wertvoll macht.

Die Weihrauchklümpchen an der Rindenoberfläche werden dann gesammelt, exportiert und zu Boswelliapulver, feinstem Weihrauchpulver, vermahlen.
Da der indische Weihrauch neben Boswelliasäure und ätherischen Ölen weitere medizinisch wirksame Bestandteile wie Bitterstoffe und Schleimstoffe besitzt, wird das feine Pulver auch in Apotheken in Kapseln gefüllt und bereits gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt. Studien hierzu stehen noch aus, allerdings haben erste Versuche ergeben, dass der indische Weihrauch offenbar gegen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt werden kann. Auch bei Arthrose zeigt das Pflanzenprodukt Wirkung.

Weihrauch ist in unzähligen Räuchermischungen für den Hausgebrauch enthalten und findet Einsatz im kultisch-esoterischen und religiösen Bereich. Nicht zuletzt aufgrund seiner leicht halluzinogenen Eigenschaft gilt er als „Duft des Himmels“, der transzendental reinigend wirken soll.

Zusätzliche Information

Gewicht

100g, 250g, 500g, 1000g

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